Wie Frank Rieger berichtet, speichern die aktuellen Blackberrys die Zugangsdaten zu Mailkonten auch auf Blackberry Servern. Angeblich soll dem Anwender so Hilfestellung bei der richtigen Eingabe seiner Verbindungsdaten für den Zugriff auf das Mailkkonto geleistet werden.

Somit liegen die Daten im Zugriffsbereich der Behörden Kanadas. Zudem läuft die Übermittlung zumindest aus Deutschland sowohl durch England als auch die USA, womit auch diese Parteien Zugriff bekommen.

Es wird weder nachgefragt noch gibt es eine Option dieses Verhalten auszuschalten. Einzige Möglichkeit ist die Nutzung der freien Mail-App K-9 Mail, die im übrigen eine gute Alternative auf unterschiedlichen Plattformen wie Android darstellt.

In jedem Fall sollten alle Konten aus der Blackberry Mail App entfernt und deren Kennwörter geändert werden.

Ein ähnlich brisantes Feature ist die Übertragung von WLAN-Kennwörtern von Android Geräten zu Google. Diese ist in zweierlei Hinsicht bedenklich. Zum Einen geschieht sie im Klartext, zum Anderen scannen die Google Streetview Autos auch nach WLANs. So weiß Google auch wo sich die Netze befinden zu denen die Kennwörter passen.

Deaktivieren lässt sich die Funktion wie Folgt:

In den Einstellungen unter Sicherung & Wiederherstellen den Haken bei Meine Daten sichern entfernen.

Die Adresszeile, in Google-Sprache auch Omnibox genannt, ist die wichtigste Zeile des Browsers. Hier werden URLs, häufig aber auch einfach nur Suchbegriffe, eingetippt. Tut man letzteres springt standardmäßig immer die Google-Suche an. Man kann seinem Browser aber auch sagen, dass er auf ganz bestimmten Seiten, etwa eBay, Amazon oder Wikipedia suchen soll.

Wer also bspw. bei Wikipedia etwas sucht, der tippt einfach „w suchbegriff“ ein und sendet direkt eine Suchanfrage an Wikipedia.

Um dies zu konfigurieren, geht man in die Einstellungen des Browsers und sucht nach den Einträgen „Suche“ oder „Suchmaschinen verwalten“ o.ä. Hier muss man allerdings den entsprechenden URL-Code kennen. Und dieser ist leider nicht einheitlich.

ixqFür die beliebte Google-Alternative ixquick, die mit Startpage auch Google-Suchergebnisse anonymisiert darstellt, lautet der Code folgendermaßen:
https://startpage.com/do/metasearch.pl?language=deutsch&query=%s

Bei Browsern mit POST-Funktion (etwa Opera) lautet der Code: https://startpage.com/do/metasearch.pl und die POST-Funktion dann language=deutsch&query=%s 

Wer diese Suchmaschine anschließend als Standard einstellt, bekommt immer Startpage-Ergebnisse, wenn er etwas in die Adresszeile des Browsers tippt!

Wer gar kein Google nutzen möchte, der kann natürlich auch auf den Algorithmus von ixquick zurückgreifen:
https://ixquick.com/do/metasearch.pl?language=deutsch&query=%s

Veröffentlicht unter IT.