Bildbeschreibung

25.01.1960 - 14.02.2018                                                    Photo: Josef Janning

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Nach einer Woche ohne Radfahren musste der Bewegungsdrang endlich befriedigt werden. Das Wetter war schön, wenn auch etwas kühl Von Anfang an war klar, dass eine Runde am Rhein nicht nur zu kurz, sondern auch zu überlaufen sein würde.

Nach einer kurzen Anfrage im Velomobilforum hatte sich mit Feldhasenschreck ein Mitfahrer gefunden und wir einigten uns auf die Route der RTF Willig von 2015, welche wir auf gpsies.com aufgestöbert hatten.

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Um 13:30 trafen wir uns in Büttgen an der Feuerwehr und machten uns nach einem kurzen Plausch in der Sonne auf den Weg. Die Anfahrt zur Strecke war recht kurz. Die Route führte uns über Kleinenbroich, Schiefbahn, Willich und Neersen an Viersen vorbei in den Westen von Mönchengladbach.

Während wir uns auf halber Strecke berieten, ob schon eine Pause angebracht sei oder ob wir doch noch weiter fahren, mussten wir als Fotomodell herhalten. Wir wurden allerdings vorher vorbildlich um Erlaubnis gefragt. Wir entschieden uns für die Pause und kehrten im Fuchsbau im Hardter Wald. Bei einem angenehmen Gespräch im kamingeheizten Lokal stärkten wir uns.

Anschließend machten wir uns auf den Rückweg, der es südlich um Mönchengladbach herum verlief. Es ging über Rheindahlen, Beeck, Rath-Anhoven, Buchholz, Beckrath, Wickrathberg, Hochneukirch, Steinforth und am Schloss Dyk vorbei. Bis jetzt waren, abgesehen von einmaligem Anhupen, alle motorisierten Verkehrsteilnehmer vorbildlich bis zuvorkommend unterwegs. Am Schloss Dyk musste uns dann jemand, in Unkenntnis der Verkehrsregeln wütend hupend und auf den Radweg zeigend, überholen, nur um 500 m weiter auf einen Parkplatz zu fahren. Der herausgefahrene Vorsprung hatte noch nicht zum Aussteigen gereicht als wir am Parkplatz vorbei kamen.

Da es langsam spät und somit auch wieder kälter wurde, sparten wir uns den Schlenker über Büttgen und trennten uns an der Abzweigung nach Grevenbroich und Kleinenbroich. Bevor es auf die letzten Kilometer ging musste ich auf eine etwas wärmere Kopfbedeckung wechseln.

Die letzten 20 km liefen gut und ich konnte kurz nach dem Abzweig noch ein Bild vom Sonnenuntergang erhaschen.

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Alles in Allem eine gelungene Ausfahrt. Danke an Feldhasenschreck für die Begleitung. Ich revanchiere mich bei nächster Gelegenheit für die Pommes und das Getränk.